GeoHardt führt Baugrunduntersuchung am Rondellweg in Schwetzingen durch
Schwetzingen. GeoHardt, ein Unternehmen der EnBW und MVV, hat für das von ihr geplante Geothermie-Projekt am Rondellweg in Schwetzingen eine Baugrunduntersuchung beauftragt. Die Arbeiten beginnen diese Woche und werden mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die Untersuchung soll Aufschluss über die Beschaffenheit des Bodens, seine Stabilität, seine Tragfähigkeit und den Wassergehalt geben.
Die gewonnenen Daten fließen in die Planungen für den Bohrplatzbau ein. Sie sind wiederum Bestandteil des Hauptbetriebsplans, den GeoHardt beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Rahmen des bergrechtlichen Genehmigungsverfahrens vorlegen muss. Der Hauptbetriebsplan setzt sich aus mehreren Planungsdokumenten zusammen, die zum Beispiel auch die Bohrplanung oder die Maßnahmen zum Grundwasserschutz beinhalten. GeoHardt rechnet nach aktuellem Stand damit, dass der Hauptbetriebsplan in Abstimmung mit der Bergbehörde Ende des Jahres eingereicht werden kann.
Hintergrund:
In absehbarer Zeit wird im Zuge des Kohleausstiegs auch die Versorgung mit Fernwärme aus dem Großkraftwerk Mannheim (GKM) enden. Mit ihrem Joint Venture GeoHardt GmbH sind EnBW und MVV gemeinsam angetreten, um die klimafreundliche Wärmeversorgung in der Region sichern – mit grundlastfähiger erneuerbarer Wärme aus Thermalwasser. Zu diesem Zweck sollen drei Geothermie-Heizanlagen in der Region gebaut werden. Sowohl EnBW als auch MVV können auf langjährige Erfahrungen in Sachen Geothermie zurückgreifen.