Maximale Wärmeleistung, minimale Eingriffe
Der Schutz von Mensch und Natur hat für uns oberste Priorität. Die Planungen für das Projekt sollen von Anfang an bestmöglich Natur- und Artenschutzaspekte berücksichtigen. Dafür beziehen wir die Begebenheiten vor Ort in unsere Arbeit ein und stehen im kontinuierlichen Austausch mit externen Umweltplaner*innen.
Mit dem hydrothermalen Verfahren können wir ohne externe Wasserzufuhr auf das bereits vorhandene Thermalwasser zurückgreifen. Der Wasserkreislauf bleibt dadurch jederzeit geschlossen und beeinflusst nicht die umliegenden Sedimentschichten. Durch die unterirdische Förderung entstehen keine Gerüche, Geräusch- oder Infraschallemissionen im Betrieb. Die eingesetzten Stoffe sind von der Landesbergdirektion geprüft und werden auch im Brunnenbau seit Jahrzehnten zuverlässig eingesetzt.
Das oberirdische Heizwerk ist besonders flächeneffizient: Eine Anlage in der Größe eines mittleren Supermarkts reicht bereits aus, um Tausende Haushalte mit erneuerbarer Wärme zu versorgen.
Die erneuerbare Wärme kann einfach in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist werden – eine Umstellung ist für bereits angeschlossene Haushalte nicht nötig.
Schutzmaßnahmen für Mensch, Natur und Umwelt
Die Sicherheit von Mensch, Natur und Umwelt hat für GeoHardt oberste Priorität. Durch ein kontinuierliches Monitoringsystem gewährleisten wir, dass das verwendete Tiefenwasser sowie das Grundwasser vor Ort die gesetzlichen Grenzwerte für Inhaltsstoffe zu jeder Zeit deutlich unterschreitet. Auch die Unversehrtheit unserer Bohrungen weisen wir dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau durch kontinuierliche Messungen nach.
Zudem halten wir uns eng an das umfangreiche und seit vielen Jahren existierende Regelwerk zum Schutz des Grundwassers bei Tiefbohrungen. Von einer Tiefbohrung wird ab einer Tiefe von mehr als 400 Metern gesprochen. Es gibt in Deutschland über 7.000 Tiefbohrungen, davon allein 1.000 im Oberrheingraben.